Rasante Rennen und kreative Höchstleistungen

franz + frida | Foto: Thomas Kademann
die Fahrschüler | Foto: Chris Chico Fischer
HTWK | Foto: Chris Chico Fischer
Brexshit | Foto: Chris Chico Fischer

Am Sonntag trafen auf dem Fockeberg waghalsige Künstlergenies und kreative Rennfahrer*innen mit 21 phantastischen Gefährten vor tausenden Zuschauern für einen besonderen Wettkampf zusammen: dem Prix de Tacot. Fahrende Karotten, umweltfreundliche Lamborghini mit „Geh-Mobilität“ und ein britischer Doppeldeckerbus, der mit einer selbstkomponierten Hymne versuchte den Brexit aufzuhalten, bewiesen, dass es bei diesem Rennen um mehr als Geschwindigkeit geht, um die Herzen der Zuschauer*innen zu erobern.

So gingen auch die begehrten Sonderpreise an optisch und durch Einfallsreichtum herausragende Teams: Die Erbauer*innen des Zirkuswagens franz + frida wurden für ihr Gefährt mit dem Hauptpreis des Rennens, dem Designpreis ausgezeichnet. Nicht nur Gardinen und echte Blumen zierten die Fenster des Gefährts, auch von innen war es mit seiner Blümchentapete und dem Duft von frischem Apfelkuchen bis ins Detail ausgereift. Den einmaligen Sonderpreis zu Ehren des verstorbenen Prix de Tacot Gründervaters Paul Fröhlichs verdienten sich die Rot Runner, welche durch die mitreißendste Moderation überzeugten. Die Fahrschüler überzeugten die Leipziger Gruppe und wurden mit dem Sonderpreis für familien- und umweltfreundliche Ingenieurleistung belohnt. Das Highfield Racing Team qualifizierte sich mit seiner geschickten Fahrweise für den Sonderpreis der Ur-Krostitzer Brauerei für promillegenaues Einparken. Die Ingenieure ohne Grenzen, die etliche Achsenbrüche der Konkurrenz reparierten, wurden mit dem Sonderpreis für selbstlose Hilfe geehrt.

Alle Preisträger/-innen findet ihr unter Gewinner.

Während sich die meisten Teams in den klassischen sportlichen Disziplinen „Massenstart“ (bergauf), „Zeitfahren“ (einmal ums Plateau) und „Abfahrt“ heiße Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten – über die Plätze auf dem Siegertreppchen entschieden nur Sekunden – haben die Teams der Ingenieurliga D „Ingenieure ohne Grenzen“ und „HTWK“ wieder einmal bewiesen, dass der Bau einer fahrtauglichen Seifenkiste auch binnen 4 Stunden möglich ist. Live vor Ort konnten die Zuschauer ihr handwerkliches Geschick bewundern. Das Ziel der „Materialisierung einer Idee“ verkörperte schließlich – ganz knapp in der Applausometer-Abstimmung vorn liegend – der Salonwagen mit Klavier von der HTWK.

Zerstreuung vom Nervenkitzel des Renngeschehens bot für die Zuschauer die Bühne mit Tanz, Kindertheater und Musik sowie das lebendige Markttreiben des Fockestraßenfestes am Fuße des Berges.

Für uns ist es nun wieder an der Zeit Danke zu sagen…

… all unseren Teilnehmer*innen. Für euren Mut, euch dem Fockeberg entgegen zu stellen. Für euren Einfallsreichtum, mit dem ihr dem Rennen seinen besonderen Charme verleiht. Ihr seid das Herzstück des Prix de Tacot!

… den Sanitäter*innen der Johanniter und des ASB für ihre tatkräftige Unterstützung. Sie waren bei kleineren Unfällen immer sofort zur Stelle. Ernsthaft verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Ein ebenso großer Dank geht an das Publikum. Ohne euer unterstützendes Jubelgeschrei wären die Seifenkistenpilot/-innen nur halb so schnell gewesen. Ihr habt den Fockeberg zum Leben erweckt!

Herzlichen Dank an alle Sponsoren und Preisstifter – ohne euch wäre dieses Event nicht möglich!

Außerdem danken wir allen tatkräftigen Helfer*innen, den Standbetreiber*innen des Fockestraßen-Markts, den Künstler*innen auf der Bühne und nicht zu vergessen natürlich unseren eloquenten Moderator*innen.

Ganz viele Fotos vom Rennen gibt es in unserem Fotoalbum auf facebook.

Zückt eure Kalender – der Termin für 2020 steht!

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