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Das wars…

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[Fotos: Jens Straube & David Tretbar]

Am Sonntag stellten sich innovative Ingenieursköpfe mit 18 phantastischen Gefährten vor tausenden Zuschauern am Fockeberg einem besonderen Wettkampf: dem Prix de Tacot. Für besonderes Aufsehen sorgte eine kleine goldene Kiste, die mit wehenden Fahnen zu ihrer selbst aufgenommen Musik über den Berg sauste. Aber auch „Emil & Gustav“, die in der wohl kompaktesten Kiste, die das Rennen je sah, mit Bravour alle Disziplinen meisterten und das Team „Zombie Box 2.0“, die die Abfahrt zu einem kleinen Feuerwerk machten, bewiesen, dass bei diesem Rennen Geschwindigkeit auch mal zur Nebensache werden kann. Denn die Organisatoren von der naTo folgen strikt ihrem über viele Jahre bewährten Motto und wollen vor allem eines erreichen: Die Erfüllung der Sehnsucht nach Unterhaltung, Spaß und Schönheit in der Bewegung.

So gingen auch die begehrten Sonderpreise an durch ihre Kreativität herausragende Teams: Die jungen Erbauer der „Selber machen lassen“ wurden für ihr Gefährt und ihr Gesamtkonzept mit eigener Titelmusik und dem schönsten Helm des gesamten Starterfeldes mit dem Hauptpreis des Rennens, dem Designpreis der naTo-Ästhetikkommission ausgezeichnet. Das Kajak-Rennmobil der „Stromschnellen“ war der Leipziger Gruppe den Sonderpreis für familien- und umweltfreundliche Ingenieurleistung Wert. Das Highfield Racing Team qualifizierte sich mit seiner geschickten Fahrweise selbst nach dem Achsenbruch für den Sonderpreis der Ur-Krostitzer Brauerei für promillegenaues Einparken. Das Mad Stu & Max Rö Seifenkistenteam wurde mit dem Paul-Fröhlich-Gedächtnis-Preis geehrt.

Während sich die meisten Teams in den klassischen sportlichen Disziplinen „Massenstart“ (bergauf), „Zeitfahren“ (einmal ums Plateau) und „Abfahrt“ heiße Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten – über die Plätze auf dem Siegertreppchen entschieden nur Sekunden – haben die Teilnehmer der Ingenieurliga D „HTWK“, „Schwarzes Leipzig“ und „Ingenieure ohne Grenzen“ wieder einmal bewiesen, dass man auch binnen 4 Stunden eine Seifenkiste bauen kann, die sich vorwärts bewegt und länger als 4 Minuten hält. Live vor Ort konnten die Zuschauer den Erfindungsreichtum und das handwerkliche Geschick der drei Teams bewundern. Dem Ideal der „Materialisierung einer Idee“ kam schließlich das riesige Viertaktmobil von der HTWK. am nächsten.

Alle Preisträger findet ihr noch einmal unter Gewinner 2017.

Fotos gibt es auf facebook.

Zerstreuung vom spektakulären Renngeschehen fanden die Zuschauer im lebendigen Markttreiben und bei Zauberei, Kindertheater und Musik auf der Bühne des Fockestraßenfestes am Fuße des Berges.

Für uns ist es nun wieder an der Zeit Danke zu sagen…

… all unseren Teilnehmer/-innen. Für euren Mut, euch dem Fockeberg entgegen zu stellen. Für euren Einfallsreichtum, mit dem ihr dem Rennen seinen besonderen Charme verleiht. Ihr seid das Herzstück des Prix de Tacot!

Ein ebenso großer Dank geht an das Publikum. Ohne euer unterstützendes Jubelgeschrei wären die Seifenkistenpilot/-innen nur halb so schnell gewesen. Ihr habt den Fockeberg zum Leben erweckt!

Herzlichen Dank an alle Sponsoren und Preisstifter – ohne euch wäre dieses Event nicht möglich!

Außerdem danken wir allen tatkräftigen Helfer/-innen, den Standbetreiber/-innen des Fockestraßen-Markts, den Künstler/-innen auf der Bühne und nicht zu vergessen natürlich unseren eloquenten Moderator/-innen.